25. August 2026
Kinesiologie
Reiki und das Aurafeld: was bei der Analyse geschieht
Chakren, Aurafeld und was in einer Reiki-Sitzung tatsächlich passiert. Ein Einblick aus der Praxis in Bochum.

Was mit Reiki gemeint ist
Reiki ist eine japanische Handauflege-Tradition. Der Name setzt sich aus zwei Silben zusammen: "Rei" und "Ki", oft übersetzt mit "universelle Lebensenergie". In der Praxis bedeutet das zunächst etwas sehr Konkretes: Sie liegen bekleidet auf einer Liege, und die Hände werden nacheinander an verschiedenen Körperstellen aufgelegt. Kein Druck, keine Massage, keine Manipulation – nur die ruhige Abfolge von Handpositionen.
Wer zum ersten Mal davon hört, fragt sich meist, was dabei genau untersucht oder bearbeitet wird. Zwei Begriffe tauchen dabei immer wieder auf: Chakren und Aurafeld.
Chakren: ein Ordnungssystem für den Körper
Chakren stammen aus alten indischen Traditionen und werden dort als Zentren beschrieben, die entlang der Körpermitte angeordnet sind – von der Basis der Wirbelsäule bis zum Scheitel. In vielen energetischen Arbeitsweisen, auch in meiner eigenen, dienen sie als eine Art Landkarte: Jedem Zentrum wird ein Themenbereich zugeordnet, etwa Standfestigkeit, Beziehungsfähigkeit oder Ausdruck.
Diese Einteilung ist kein medizinisches Modell und beansprucht das auch nicht zu sein. Sie ist ein Ordnungssystem, mit dem sich energetische Arbeit strukturieren lässt – vergleichbar mit einem Raster, das hilft, ein komplexes Thema in überschaubare Abschnitte zu gliedern.
Das Aurafeld: eine Vorstellung von Energie um den Körper
Der Begriff Aurafeld beschreibt die Vorstellung, dass sich um den physischen Körper herum ein energetisches Feld erstreckt. In der energetischen Arbeit wird dieses Feld als Ausgangspunkt genutzt, um Rückschlüsse auf den aktuellen energetischen Zustand einer Person zu ziehen – ähnlich wie eine Momentaufnahme, die sich mit jeder Sitzung neu zeigen kann.
Wichtig ist die Unterscheidung: Das Aurafeld ist ein Arbeitsbegriff aus der energetischen Praxis, kein physikalisch oder medizinisch nachgewiesenes Phänomen. Wer sich darauf einlässt, tut das im Bewusstsein, dass es sich um ein Deutungsmodell handelt – eines von mehreren, mit denen sich Körperwahrnehmung beschreiben lässt.
Wie eine Reiki-Sitzung konkret abläuft
Am Anfang steht ein kurzes Gespräch: Worum geht es Ihnen, was möchten Sie aus der Sitzung mitnehmen? Danach legen Sie sich bekleidet auf die Liege und suchen sich eine Position, in der Sie bequem liegen können. Eine Decke liegt bereit, falls Ihnen kühl wird.
Anschließend lege ich die Hände in einer festen, ruhigen Reihenfolge an verschiedenen Stellen des Körpers auf – dort, wo in der Reiki-Tradition die Energiezentren verortet werden. Jede Position wird einige Minuten gehalten, bevor die nächste folgt. Es wird nicht gedrückt, nicht gerieben, nicht massiert.
Nach der letzten Handposition bleibt Zeit zum Nachwirken: Sie liegen noch einige Minuten still, ohne dass etwas von Ihnen erwartet wird. Erst danach folgt die Nachruhe, in der Sie langsam wieder ankommen, bevor wir uns kurz austauschen.
Was Menschen während einer Sitzung wahrnehmen
Wie sich das anfühlt, ist von Person zu Person verschieden, und genau das mache ich in Gesprächen vorab auch deutlich. Manche Klientinnen und Klienten beschreiben ein Gefühl von Ruhe, das sich über den Körper ausbreitet. Andere nehmen eine spürbare Wärme unter den Händen wahr. Wieder andere werden während der Sitzung schläfrig oder verlieren zeitweise das Gefühl dafür, wie viel Zeit vergangen ist.
Manche Menschen spüren dagegen wenig bis nichts Besonderes – auch das ist eine gewöhnliche Rückmeldung. Es gibt keine "richtige" Art, eine Reiki-Sitzung zu erleben. Was Sie konkret wahrgenommen haben, besprechen wir im Nachgespräch, wenn Sie möchten.
Reiki und energetische Diagnostik zusammen
In meiner Praxis in Bochum verbinde ich Reiki häufig mit der energetischen Diagnostik: Eine Kraftfeldanalyse und eine Chakren-Analyse liefern einen Ausgangspunkt, das Handauflegen findet im Anschluss oder in einem eigenen Termin statt. Beide Verfahren lassen sich auch unabhängig voneinander buchen – anders als Reiki funktioniert die energetische Diagnostik sogar online, weil sie ohne direkten Körperkontakt auskommt.
Wer eher mit dem Muskeltest arbeiten möchte, findet dazu einen Einstieg im Beitrag Was ist Kinesiologie? – ein drittes Verfahren, das in der Praxis ebenfalls angeboten wird.
Fazit
Reiki ist zunächst eine sehr körperliche Erfahrung: Liegen, Handauflegen, Stille. Chakren und Aurafeld liefern die Begriffe, mit denen diese Arbeit beschrieben und strukturiert wird – als Deutungsmodell, nicht als medizinisches Verfahren. Mehr zum genauen Ablauf und den Rahmenbedingungen finden Sie auf der Seite zu Reiki, einen Überblick über alle Angebote auf der Leistungen-Übersicht. Wenn Sie Fragen haben oder mich kennenlernen möchten, erfahren Sie mehr über mich oder vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch.
Haben Sie Fragen?
Ich berate Sie gerne zu meinen Kinesiologie-Angeboten und finde gemeinsam mit Ihnen den passenden Weg.
Kostenloses Erstgespräch buchen